Zwei Welten. Ein gemeinsamer Weg.
Auf den ersten Blick hätten unsere Lebenswege unterschiedlicher kaum sein können.
Julia: Lehrerin, Pädagogin, Montessori-Frau, Mutter von drei Kindern.
Ralf: Diplom-Kaufmann, Steuerberater, Führungskraft, seit Jahrzehnten in der Unternehmenswelt zu Hause, Vater von zwei Kindern.
Zwei Welten. Zwei berufliche Erfahrungen. Zwei Perspektiven auf Menschen und Entwicklung.
Und dann kam das Leben dazwischen.
Wir wurden eine Familie.
Eine Patchworkfamilie mit fünf Kindern, unterschiedlichen Lebensgeschichten, eigenen Vorstellungen, verschiedenen Tempi und natürlich auch ganz unterschiedlichen Ideen davon, wie das Zusammenleben eigentlich funktionieren sollte.
Und plötzlich wurden aus all den Dingen, über die wir beruflich nachgedacht und gesprochen hatten, ganz konkrete Fragen des täglichen Lebens.
Wie viel Freiheit ist gut – und wann braucht es Führung?
Wann hilft eine Grenze und wann wird sie zur Kontrolle?
Wie schafft man es, dass sich jeder gesehen und gleichzeitig niemand zurückgesetzt fühlt?
Was tun, wenn zwei Menschen dieselbe Situation völlig unterschiedlich erleben?
Und vor allem:
Wie schaffen wir es, miteinander in Beziehung zu bleiben, auch wenn es gerade schwierig ist?
Wir haben dabei schnell gemerkt, dass wir keine perfekten Antworten haben. Und wahrscheinlich auch nicht brauchen.
Viel wichtiger war die Erkenntnis, dass eine andere Haltung oft mehr verändert als die perfekte Methode.
Nicht sofort bewerten, sondern erst einmal verstehen.
Nicht alles abnehmen, sondern etwas zutrauen.
Nicht jeden Konflikt lösen wollen, sondern manchmal einfach da sein.
Und nicht versuchen, Menschen so zu verändern, wie wir sie gerne hätten, sondern ihnen helfen, ihren eigenen Weg zu finden.
Was wir zu Hause gelernt haben
Unsere Patchworkfamilie wurde damit zu einer Art täglichem Praxistest.
Wir konnten ausprobieren, was wir anderen empfehlen.
Und wir mussten feststellen: Es funktioniert nicht immer.
Manchmal fallen wir selbst in alte Muster zurück. Manchmal kontrollieren wir, obwohl wir eigentlich loslassen wollten. Manchmal reden wir, obwohl Zuhören besser gewesen wäre.
Aber genau das macht unsere Erfahrung für uns wertvoll.
Wir verstehen heute besser, dass Entwicklung kein geradliniger Prozess ist. Nicht bei Kindern. Nicht bei Jugendlichen. Nicht bei Erwachsenen. Und auch nicht bei uns selbst.
Zwei berufliche Welten – dieselben Fragen
Während Julia diese Fragen jeden Tag in der Schule erlebt, begegnen sie Ralf seit vielen Jahren in Unternehmen.
Julia erlebt, wie unterschiedlich Kinder lernen, wie wichtig Zugehörigkeit für Entwicklung ist und wie viel Mut ein Kind braucht, um Fehler zu machen, etwas Neues auszuprobieren oder seinen eigenen Weg zu gehen.
Ralf hat über Jahrzehnte erlebt, wie Menschen in Unternehmen Verantwortung übernehmen, wie Teams funktionieren und was passiert, wenn Führung auf Vertrauen oder eben auf Kontrolle setzt.
Und obwohl Schule und Unternehmen auf den ersten Blick weit auseinanderliegen, sind die grundlegenden Fragen erstaunlich ähnlich:
Wie entsteht Motivation?
Wie übernehmen Menschen Verantwortung?
Was brauchen Menschen, um sich zu entwickeln?
Wie gehen wir mit Fehlern um?
Was passiert, wenn wir Menschen etwas zutrauen?
Und wie wichtig ist es, sich zugehörig und gesehen zu fühlen?
Irgendwann wurde daraus raum 641
Wir haben irgendwann gemerkt, dass uns diese Fragen nicht mehr nur im eigenen Leben beschäftigen.
Wir möchten unsere Erfahrungen weitergeben.
Nicht als Menschen, die alles richtig machen.
Nicht als diejenigen, die für andere die perfekte Lösung kennen.
Sondern als Menschen, die selbst immer wieder ausprobieren, lernen, scheitern, neu anfangen und dabei erleben, wie viel möglich wird, wenn Beziehungen auf Vertrauen, Ermutigung und gegenseitigem Respekt beruhen.
raum 641 ist deshalb aus unserem Leben heraus entstanden.
Aus der Schule.
Aus der Unternehmenswelt.
Aus vielen Jahren Erfahrung mit Menschen.
Und vor allem aus unserem gemeinsamen Familienleben.
Wir verstehen uns daher als Menschenentwicklungshelfer und Ermutiger.
Wir schaffen Räume, in denen Menschen innehalten, sich selbst und andere besser verstehen und neue Möglichkeiten entdecken können.
Denn am Ende geht es für uns immer um dasselbe:
Menschen zu ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen – und dabei miteinander in Beziehung zu bleiben.
Besuchen Sie raum641 und erleben Sie unsere Entwicklungsräume
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Kommen Sie zu einem unserer Gruppentreffen oder Einzelcoachings und erleben Sie, wie wir nachhaltiges Wachstum fördern.